Vereinsfahrten

Sturmvögel unterwegs im Schwarzwald

Breisach:

Tag 1: Anreise und erste Tour der Gruppe 1:

Nach einer minutiös geplanten geruhsamen Anreise mit dem Bus und einem wirklich kleinen lockeren Fußmarsch zu unserer schönen Unterkunft, wo könnte sie anders sein, als auf einem Berg, ging es gleich auf die Testfahrt in den Schwarzwald. Leider konnten wir nicht das gesamte schöne Wetter mitnehmen, Hauptsache trocken. Die schöne Gruppe (Jutta, Gabi, Peter S., Peter E,. Harald, Willi, Manni, Andreas, Graf Brüder?, ...?), geführt von den Peter's, zeigte bereits zu Beginn, hier gibt es Berge, na ja Rampen.... Der Ausritt endete erfolgreich nach CAS. 63km und ca. 469 Höhenmetern.

Jutta, mit der besonderen Herausforderungen durch MTB und Strassenreifen und Peter (Rennrad) wählten eine kleine, jedoch abenteuerliche Abkürzung über schlammig endende Fahrradwege auf Gleisen. Wir kommen an, duschen, satt Essen (mit mehreren Nachschlägen), früh ins Bett, wird morgen wohl anstrengend.

 Tag 2: Jetzt gilts - Gruppe 1:       

Der Wettergott wahr wohl gerade wo anders, als wir mit Wintersachen im Rucksack auf die feuchte Tour aufbrachen. Aufbruch bei 12°C, Ludi, Hein, Willi, Manni, Peter S., Peter E., Harald & Andreas. Die leichte Anfahrt mit quasi keiner Steigung änderte sich zur Auffahrt auf den Kandel, innerhalb von ca. 10km von quasi 150 Höhenmeter auf 1.200 Höhenmeter. Eine super Gruppe, jeder hilft jedem! Die helfende Hand von Peter E. hat dem ein oder anderen den Weg auf dem Gipfel etwas erleichtert. Die zwischenzeitlichen Aussichten waren sehr schön. Auf dem Gipfel jedoch bei 4°C, nasser Strasse, geschlossener Schneedecke und einer Sichtweite von ca. 20m war dieses Erlebnis nicht ganz so prickelnd. Die vorsichtige Abfahrt in Wintersachen endete nach ein paar "Wellen" in Hinterzarten, wo wir von Embachers heißer Tomatensuppe empfangen wurde! Riesen Freude und herzlicher Empfang, Kleidung direkt an die Heizung und wärmen! Frisch gestärkt mit schweren Spagettis und Kuchen im Bauch ging es weiter den Feldberg mit unverändertem nass kaltem Wetter hoch, nur 400 Höhenmeter, quasi flach. Die Aussichten wie gehabt, in den Wolken sieht man nicht weit. Aber, wir sind nicht alleine, hier scheint es einige Radfahrer die Berge hoch zu treiben, egal bei welchem Wetter! Kurze Stärkung (ein Riegel), warme Sachen wieder an und Abfahrt, ganz vorsichtig! Und der nächste Anstieg, Schau ins Land, nur bisschen mehr als der Feldberg, ca. 600 Höhenmeter. Viel zusehen gibt's hier auch nicht, Nebel. Wieder schön warm anziehen, bis auf Willi, dem reicht irgendwie immer nur eine Regenjacke. Abfahrt wieder langsam und schön vorsichtig. Es geht ins Hotel und es ist flach, alles unter 7% ist flach, haben wir gelernt. Eins schöne warme Dusche nach ca, 176 km und ca. 2.700 Höhenmeters, geschafft, aber sehr zufrieden.

Tag 3: Schmerz - Gruppe 1:

Das super Frühstück hilft irgendwie nicht gegen schwere Beine. Wir fahren wirklich nur flach, nun gut, es sind ca. 750 Höhenmeter, komprimiert auf ca. 20 km, aber schnell, zu schnell. Wir werden heute von Gabi begleitet, immerhin konnten sich Harald, Manni, Hein, Willi, Andreas der Führung der Peter 's aufraffen. Wir treffen uns pünktlich mit (fast) allen im Gasthof auf 370m zum Kaffe/Essen. Dummerweise geht's ging's von 190m hoch, aber mit "nur" stellenweise 13%. Hier treffen wir unsere dritte Gruppe, Respekt, einige sind hier hochgefahren. Zusammen mit ihnen erwarten wir die zweite Gruppe. Mit großem Jubel wir Gerd als erster empfangen, er ist die ganze Rampe gefahren! Von der zweiten Gruppe haben dies übrigens alle auch geschafft! Frisch gestärkt fahren wir von dort aus wieder ins Hotel, duschen, nach insgesamt 118km sind wir müde und froh nicht die 1.600 Höhenmeter Tour gefahren zu sein.....

Tag 4: Schön - Gruppe 1:

Nach ruhigem Frühstück fahren wir, Peter E. Manni, Hein, Harald und Andreas, bei bestem Wetter (Sonne!) auf ruhigen Wegen um den Kaiserstuhl,  super Strecken. Hier treffen wir noch mal auf eine echte Herausforderung, eine richtige Rampe, ewig lang und 13%. Auch sie verliert und wir fahren dann mit einer kleinen Paris - Roubaix Etappe über Feldwege wieder in Hotel. Es waren doch 84 km und ca. 820 Höhenmeter. Duschen und die Heimfahrt mit dem Bus.

Fazit:

Es war eine tolle Truppe, hat viel Spaß gemacht und besten Dank an die beiden Tourguides: Peter's

Grüße

Andreas